Sonntag, 29. Januar 2012

Mercedes-Benz Fashion Week 2012 Tag 3: Zwischendurch






Hier zeige ich euch ein paar der Schnappschüsse vom Freitag aus dem Zelt am Brandenburger Tor.
Zu sehen sind Jan Luckenbill, Rolf Scheider, Jackie Hide und Patrick Mohr sowie Boris Becker mit Noah.

Samstag, 28. Januar 2012

Mercedes-Benz Fashion Week 2012 Tag 3: Patrick Mohr - "Newborn Identity"










Am Freitagnachmittag präsentierte Patrick Mohr seine Show am Brandenburger Tor. Unter dem Namen „Newborn Identity“ zeigte Mohr streetstyleähnliche, legere Kreationen. Eine Show mit dröhnender Musik, aber ohne große Außergewöhnlichkeiten und Skandale – Patrick Mohr ist nämlich auf dem Weg erwachsen zu werden und das gelingt ihm ziemlich gut.
Das Farbspektrum ist eher gering und dezent: Rot, Schwarz, Grau und Beige – das sind die Farben seiner Herbst/Winter-Kollektion. Asymmetrische und geometrische Schnittführung und das immer wieder auftauchende Motiv des Dreiecks, ob als Muster, Symbol, Schnitt, Steppmuster oder Rückenausschnitt bestimmen seine Kollektion. Zu Locker, luftigen Oberteilen für die Frauen kombiniert er raffinierte Schals, teils zweifarbig zum Wenden, aus grobem Strick oder mit integrierten Taschen. Daneben zeigt er locker sitzende Jerseyshirts- und Jacken mit engen Leggings oder weiten Karottenhosen. Die Köpfe der Frauen zieren dazu Kapuzen oder Strickmützen.
Strickschals dienen aber nicht nur den Frauen als Accessoire, sondern gerade auch den Männern. Eben diese fielen bei Patrick Mohrs Show besonders ins Auge, denn Rauschebart mit Zwirbelschnurrbart oder langer französischer Zopf waren angesagt. Farben, Muster und Schnittführung unterscheiden sich nicht von denen der Frauen. 


Freitag, 27. Januar 2012

Mercedes-Benz Fashion Week 2012 Tag 3: Anja Gockel

























Der dritte Tag in Berlin fing gleich amüsant an. Ich machte mich allein auf den Weg zur Show von Anja Gockel am Brandenburger Tor. Kurz vor Beginn der Show, als das Licht ausging ertönten merkwürdige Geräusche aus Richtung der Fotografen, darunter Schafsgeräusche und Hahnenschreie.. Die meisten wunderten sich und lachten schon vor Beginn der Show. Mit dem traditionellen Krähen eines Hahns startete dann die Show von Anja Gockel. Die Musik unterstützte die freudige Stimmung und fügte sich gut in die Inszenierung ein. Aus der zweiten Reihe hatte ich dann super Sicht auf Models wie Franziska Knuppe und Rebecca Mir, die dynamisch über den Laufsteg liefen.
Die Kollektion zeichnet sich in diesem Jahr besonders durch ihre große Vielfalt nicht nur an Farben sondern auch an Schnitten aus. Blautöne sowie Gelbtöne spielen dabei eine große Rolle, aber auch Schwarz, Weiß, Rot, Bordeauxrot und goldschimmernde Beigetöne sind vorhanden. Anja Gockel zeigt nicht nur einfarbige Modelle, sondern auch mit Mustern bedruckte, leichte Stoffe. Daraus sind knie- oder bodenlange Kleider und Röcke genäht. Ebenso wie unterschiedliche Farben finden sich auch verschiedenste Materialien in ihrer Kollektion wieder, dazu zählen unter anderem feine Stoffe wie Seide, Satin, Chiffon und Spitze, aber auch Samt, schimmernder Taft und Leder. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die Kleider, deren Muster an bunte Lichtreflexe auf schwarzem Grund erinnern, kombiniert mit caramelfarbenen Blazern.
Mir haben bei dieser Kollektion besonders die umgekehrten, schmal geschnittenen Röcke gefallen, die ihren Schlitz vorne haben.

Das ganz besondere Highlight der Show war allerdings der überraschende Auftritt des ehemaligen Supermodels VERUSCHKA. Sie tänzelte elegant über den Laufsteg und kassierte dafür einen extra Applaus. Spätestens jetzt hatte jeder ein Lächeln auf den Lippen. 











Donnerstag, 26. Januar 2012

Mercedes-Benz Fashion Week 2012 Tag 2: SAVA NALD im Adlon




Am Nachmittag ging es dann ins Hotel Adlon Kempinski zur Show von SAVA NALD. Im Foyer warteten bereits einige Prominente, darunter Jorge Gonzalez, Thomas Rath und Liliana Matthäus oder Models von Germany`s next Topmodel wie Marie Nasemann, Mandy und Sarina. Das Outfit von Jorge hat dabei alles übertrumpft.

Die Show konnten wir dann aus der ersten Reihe (!!) verfolgen. Rechts Jorge gegenüber Liliana Mathäus, und wir mittendrin - was für ein Glück!

Die Show war äußerst vornehm inszeniert und passte somit perfekt zum Ambiente des Saals. Eingeleitet wurde sie mit einem kurzen Video. Die wundervollen Models, allen voran Franziska Knuppe und Sara Nuru liefen zur Klaviermusik von Ming, die live am Flügel spielte. Grazil und elfengleich schwebten sie regelrecht über den Teppich, an den staunenden Augen der Zuschauer vorbei.

Die Kreationen von Inna Thomas bestachen vor allem durch ihre Eleganz. Feine Muster, die an impressionistische Farbtupfer erinnern und schöne, zarte Stoffe waren schlicht miteinander verbunden. Kleider aus leichten, feinen Seidenstoffen sowie Teile aus Leder und Strick in dezenten winterlichen Farbtönen wie Bordeaux-Rot oder Braun harmonierten miteinander. Lockere, leicht transparente Blusen mit großen Manschetten kombiniert zu knielangen Röcken sowie lange Kleider mit interessanten Rückenausschnitten waren die besonderen Highlights der Kollektion. 


Hier ein Link zum Video der Show: http://www.youtube.com/watch?v=y1YUtJ2937Y



Mercedes-Benz Fashion WeekTag 2: Hamburger Bahnhof – Tomàs Saraceno „Cloud Cities“














Der zweite Tag stand für uns erst einmal ganz im Zeichen der Kunst. Im Hamburger Bahnhof schauten wir uns die Ausstellung von Tomás Saraceno „Cloud Cities“ an.

Seine raumgreifende Installation bot für uns tolle Motive zum Fotografieren. Die Installation besteht aus transparenten, unterschiedlich großen Plastikkugeln, die an Seifenblasen erinnern und im Raum hängen oder auf der Erde liegen. Teilweise sind sie mit Wasser oder Pflanzen gefüllt. Die Blasen sind verbunden durch schwarze Schnüre, die an Spinnennetze erinnern. Zwei der Blasen konnten auch betreten werden. Dazu mussten Schuhe und spitze Gegenstände wie Schmuck abgelegt werden. Innerhalb der Blase haben wir uns dann gefühlt, als würden wir schwimmen oder schweben, ein seltsames Gefühl. Insgesamt aber eine interessante Ausstellung, ein Besuch im Hamburger Bahnhof lohnt sich also!